Keine Freistellung für die Hochrisikogruppe mehr?

Update 26. 3.: Die Freistellung wurde nun bis 31. Mai verlängert! Unser Obmann Mag. Jürgen E. Holzinger informiert.

Die Verordnung dazu wurde heute veröffentlicht. Nachlesen könnt ihr sie hier oder auf direkt auf ris.bka.gv.at:


Update 18. 3.: Freistellung noch nicht verlängert – Betroffene warten auf Entscheidung!

Mit Ende März 2021 läuft die Freistellung der Hochrisikogruppe aus. Betroffene mit einem COVID-19-Risikoattest sind verunsichert und wissen nicht, ob Sie unabhängig von der Impfung weiterhin freigestellt sind oder nicht.
Dazu kommt, dass viele der Hochrisikopatient/innen noch nicht geimpft sind und in den Bundesländern die Umsetzung des Impfplans stark variiert. Betroffene erhalten teilweise keine Auskunft, wann sie mit einer Impfung rechnen können und sind so in zweifacher Hinsicht verunsichert. Die Berichte rund um die Nebenwirkungen von COVID19-Impfungen der diversen Hersteller sorgen für zusätzliche Bedenken, weshalb es einer umgehenden Entscheidung der zuständigen Ministerien bedarf.
Der Verein ChronischKrank hat bereits bei den Verantwortlichen angefragt, jedoch noch keine Antwort erhalten. Bereits verlängert wurde hingegen die Freistellung schwangerer Beschäftigter in Berufen mit Körperkontakt wie etwa Friseurinnen, Physiotherapeutinnen oder Kindergartenpädagoginnen, bis Ende Juni 2021.
 
Aufgrund all dieser Tatsachen sind wir klar für eine weitere Verlängerung der Freistellung für die Hochrisikogruppe!
Wir werden euch natürlich ehestmöglich über neue Entwicklungen informieren.
 

 

Update: Da uns zahlreiche Anfragen von euch erreicht haben, ob denn die Impfung die Freistellung der Hochrisikogruppe beeinflusst, haben wir für euch beim Kabinett des Arbeitsministers, die in diesem Fall auch für das Gesundheitsministerium sprechen, nachgefragt!

Wir können euch nun beruhigen, dass die Freistellung trotz Impfung bis März 2021 auf jeden Fall bestehen bleibt.

Im März wird dann die generelle Lage neu evaluiert und entschieden, ob eine Verlängerung notwendig ist.

Wir werden uns natürlich dafür einsetzten, dass die Freistellung so lange wie nötig bestehen bleibt!

Wenn ihr weitere Fragen zum Thema Freistellung, Impfung etc. habt, schreibt uns eine Mail an corona@chronischkrank.at.


 

Seit Beginn der Corona-Krise setzt sich der Verein ChronischKrank Österreich mit aller Kraft für den Schutz der Hochrisikogruppe (rund 90.000 Personen in Österreich) ein. Mit der Verordnung zur Arbeits-Freistellung ist es gelungen, Betroffene die Teil dieser Hochrisikogruppe sind, bis 31.12.2020 zu schützen.

Diese vorbildliche Schutzmaßnahme wird nun durch die Ablehnung des Gesetzesantrags (146/BNR) zur „Hacklerregelung“ torpediert und die gesetzliche Grundlage für die Verlängerung der Freistellung ebenso verhindert (HIER KLICKEN für das PDF, bzw. Link zum Antrag auf der Parlaments-Website: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A/A_00958/index.shtml ).

Die Regierungsfraktionen ÖVP und Grüne sind im Bundesrat letztlich daran gescheitert, die Pensionsreform (die bei der „Hacklerregelung“ Abschläge bringt) rasch in Kraft treten zu lassen. Ein von den türkis-grünen Bundesräten eingebrachter Fristsetzungsantrag wurde von der knappen rot-blau-pinken Mehrheit in der Länderkammer abgelehnt. Übersehen wurde scheinbar von der Opposition, dass sich die gesetzliche Grundlage für die Freistellung der erwerbstätigen Hochrisikogruppe die am 31.12.20 endet, auch darunter befand.

„Für die betroffenen chronisch Kranken aus der Corona-Hochrisikogruppe ist es eine „Hiobsbotschaft“, dass man im Bundesrat diese wichtige Schutzmaßnahme mit abgelehnt hat. Auch wenn es unabsichtlich passiert ist, muss man doch davon ausgehen, dass die Abgeordneten die zum Beschluss vorgesehene Gesetzesvorlagen lesen. Wir ersuchen nun das Arbeits- und Gesundheitsministerium eine juristische Übergangslösung auszuarbeiten, sodass die erwerbstätige Hochrisikogruppe weiterhin den Schutz im Home-Office oder am Arbeitsplatz erhält“, so Jürgen E. Holzinger/Obmann Verein ChronischKrank.

Auch ORF.at hat nun das Thema „Ende der Freistellung?“ aufgegriffen und diesbezüglich mit unserem Obmann Jürgen Ephraim Holzinger gesprochen.
Unsere Forderung ist, eine RASCHE Lösung für die Hochrisikogruppe!
Den Artikel findet ihr hier: https://orf.at/stories/3194166/

Der Verein ChronischKrank Österreich wird sich weiterhin mit vollem Engagement und mit ganzer Kraft für Menschen mit chronischer Erkrankung und deren Angehörige einsetzen und Hilfestellung geben.

Nach Rücksprache mit dem SPÖ-Parlamentsclub versicherte uns dieser, dass er sich noch für eine Lösung vor den Feiertagen einsetzt.

21.12.2020 ⏬⏬ News zur Freistellung ⏬⏬ unser Obmann Jürgen Ephraim Holzinger hat wichtige Infos!
 
 
Das Bundesgesetzblatt zur Freistellung wurde nun heute veröffentlicht. Per Verordnung ist es ab morgen geregelt, dass die Freistellung der Hochrisikogruppe bis Ende März auf jeden Fall verlängert wird und gegebenenfalls auch noch bis Ende Juni ausgeweitet werden kann.
 
Nachlesen könnt ihr alle Details noch hier:
 
Zur Anmeldung für unseren Corona/Freistellungsnewsletter schreibt an: corona@chronischkrank.at

Ab 11.1.21 sind wir wieder für eure Anliegen da!
 
HIER kommt ihr zum Bundesgesetzblatt mit der Verordnung.
 
 
 

Geschrieben am: 17. Dezember 2020
Author: Jakob
Schlagwörter:
Kategorien: Allgemeine Themen, Corona-Virus, Freistellung der Risikogruppe, TV-Beiträge mit ChronischKrank®

4 Kommentare zu “Keine Freistellung für die Hochrisikogruppe mehr?

  • manfred haselsteiner sagt:

    Wenigstens den Jahresurlaub könntet Ihr hergeben! Weil daheim seid ihr ja eh! zu 100 Prozent noch dazu! Frechheit! Dann nächstes Jahr auch doppelt Urlaub kassieren. Sauerei gegenüber allen, die arbeiten gehen.

    • Andreas Beham sagt:

      Sehr geehrter Herr Haselsteiner!
      Ich würde gerne mit Ihnen Tauschen. Auf das Sie möglichst lange Gesund bleiben.

      • Torsten Krein sagt:

        Sehr geehrter Herr Haselsteiner,
        Glücklich sein in den Sekunden
        die, das Leben dir so gibt
        und nach langer schwerer Krankheit
        sei es das Glück, das überwiegt

  • Melanie sagt:

    Sehr geehrter Herr Haselsteiner, Neid auf kranke Menschen, das ist es was unsere Gesellschaft immer mehr zerstört. Mich macht es traurig, das man sich als chronisch Kranker immer wieder rechtfertigen muss. Ich wäre gern gesund an meinem Arbeitsplatz!!!

    Danke liebes Team von chronisch krank, das ihr euch für uns einsetzt. Hoffentlich gibt es eine schnelle Lösung.

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