Unser Obmann im ZIB-Interview zur Freistellung der Hochrisikogruppe

UPDATE: Unsere Forderung wurde nun endlich erfüllt – die Freistellung der Hochrisikogruppe wurde bis zum 31.12.2020 verlängert!

Die Verordnung wurde im Bundesgesetzblatt am 28. 8. veröffentlicht. HIER findet ihr den Text online.


Den ZiB-Beitrag gibt es jetzt hier zum Nachsehen:


UPDATE: Die Freistellung der Hochrisikogruppe wurde bis 31. 8. verlängert!

Seit Beginn der Corona-Krise (COVID-19) setzt sich der Verein ChronischKrank Österreich mit aller Kraft für den Schutz der Hochrisikogruppe (rund 90.000 Personen in Österreich) ein. Mit der Verordnung zur Arbeits-Freistellung ist es gelungen, Betroffene die Teil dieser Hochrisikogruppe sind, zu schützen. Diese vorbildliche Schutzmaßnahme wird nun durch das zögerliche Handeln der politischen Akteure zu einem Konflikt der Interessen. Das Arbeitsministerium verhandelt mit dem Gesundheitsministerium über die zeitliche Dauer dieser Freistellung, wo man sich nun abermals nur auf eine Verlängerung bis Ende August einigen konnte. Was das für die Betroffenen der Hochrisikogruppe bedeutet , ist nur schwer vorstellbar. Die Angst um die eigene Gesundheit und zugleich um den Arbeitsplatz schaffen massive Unsicherheit. Auch die Seite der Arbeitgeber leidet unter diesen bedauerlichen „kleinen Schritten“ der monatlichen Verlängerungen. Eine wirtschaftliche Planung der Ressourcen ist mit diesen Maßnahmen beinahe unmöglich.

„Die Betroffenen sind massiv verunsichert. Die Menschen haben Angst um Ihre Gesundheit. Wir erleben dies tagtäglich bei den unzähligen Anfragen in unserem Vereinsbüro. Es kann nicht sein, dass die Hochrisikogruppe als  Spielball für die politischen Kräfte verwendet wird. Es braucht eine klare Regelung, die den Betroffenen Sicherheit gibt. Eine Verlängerung der Freistellung bis Jahresende ist unausweichlich. Die Corona-Krise ist nicht von heute auf morgen vorbei, dem entsprechend müssen auch die Schutzmaßnahmen längerfristig gesetzt werden. Wir fordern von der Politik ein klares Zeichen und Bekenntnis, dass der Schutz der Menschen an oberster Stelle steht“, so Jürgen E. Holzinger vom Verein ChronischKrank Österreich.

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 Die Verordnung für die Verlängerung ist im Bundesgesetzblatt (hier zum Download) zu finden.


 

Der Beitrag aus der ZIB1 vom So., 26.7.2020 ist jetzt auf unserem Youtube-Kanal zum Nachsehen verfügbar. 

Im Beitrag von Andrea Kandioler-Kiml kommt unser Obmann Jürgen E. Holzinger zu Wort und spricht sich für die Verlängerung der Freistellung der Hochrisikogruppe bis Dezember aus.

 

 

Auch auf steiermark.orf.at wurde über die Thematik der Freistellungs-Verlängerung und den Einsatz unseres Vereins Chronisch Krank Österreich berichtet.

„Die Forderung ist für uns ganz klar, es muss endlich bis 31. Dezember 2020 durchgehend verlängert werden. Es sollte nicht Monat für Monat immer wieder neu bewertet werden. Wir wissen: die Zahlen steigen, deshalb sind wir der Meinung, auch nicht nur im Sinne der Betroffenen, dass man hier die Angst nimmt, sondern auch die Planung für den Arbeitgeber, dass man hier weiß, hab ich den Mitarbeiter, hab ich ihn nicht“, so Obmann Jürgen E. Holzinger.

HIER geht’s zum vollständigen Beitrag!

 

Das Radio Steiermark berichtet ebenfalls über das Anliegen und unsere Forderung nach einer Verlängerung der Freistellung bis 31. 12.

Zum Nachhören hier: HIER KLICKEN 

 

 

Heute war unser Obmann Mag. Jürgen E. Holzinger zu Gast im ORF-Zentrum am Küniglberg, um dort für die Zeit im Bild ein Interview zu geben. Thema ist die Freistellung der Hochrisikogruppe.

 

„Die Verlängerung der Freistellung ist Monat für Monat ein Thema und zugleich steigt die Verunsicherung bei der Risikogruppe von Tag zu Tag. Die Betroffenen zittern und bangen um Ihre Gesundheit – die Freistellung der Hochrisikogruppe gilt nur mehr bis Ende Juli. Viele haben Angst. Auch die noch fehlende Lösung bezüglich der Angehörigen der Risikogruppe fördert diese Angst. Die Politik ist dringend gefordert – die Freistellung muss jedenfalls bis Jahresende verlängert werden“, so Jürgen E. Holzinger, der diese Forderung auch in die ZIB trägt.

Das Interview wird im Laufe des Wochenendes in der ZIB1 ausgestrahlt – wir informieren euch noch über den Tag und die genaue Sendezeit!

Als größte Interessensvertretung für chronisch kranke Menschen werden wir uns auch weiterhin mit vollem Engagement und mit ganzer Kraft für Betroffene und deren Angehörige einsetzen!

Geschrieben am: 23. Juli 2020
Author: Jakob
Schlagwörter:
Kategorien: Corona-Virus, TV-Beiträge mit ChronischKrank®

5 Kommentare zu “Unser Obmann im ZIB-Interview zur Freistellung der Hochrisikogruppe

  • Günter Schlick sagt:

    Ich hoffe Ihre berechtigte Forderung wird umgesetzt und die Freistellung für Risikogruppe geht weiter, ich gehöre auch dazu.

  • Andreas Prochaska sagt:

    Danke für den Beitrag
    Können Sie mir einen Tipp geben wie ich mich Montag verhalten soll wenn Freitag die Frist abläuft?
    Macht wenig Sinn, 2 Tage in die Firma zu fahren und mich dem Risiko auszusetzen nur weil die Herren in der Regierung nicht fähig sind zu entscheiden
    Liebe Grüße
    Andreas

    • Jakob sagt:

      Sehr geehrter Herr Prochaska, heute wurde die Verlängerung bis 31. August beschlossen. Sie sind also im August weiterhin freigestellt.
      Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass es statt der monatlichen, kurzfristigen und unsicheren Verlängerungen zu einer generellen Freistellung bis Ende des Jahres kommt!

  • Thomas Laichmann sagt:

    Sehr geehrte Dammen und Herren,

    habe mich schon auf einigen Seiten informieren wollen und auch zahlreiche Telefonate geführt(ARGE,Dachverband,AK,usw.),aber keiner konnte mir so richtig weiterhelfen!
    Nun zu meiner Frage,gehöre zur Risikogruppe,muß täglich ca. 2 Stunden mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien zur Abeit fahren ( 1 Stunde hin und 1 zurück ),nun möchte ich wissen ob dies zumutbar ist und wenn ja unter welchen Voraussetzungen??
    Wie lange darf ich eine FFP-Maske tragen,damit sich meine Vorerkrankung nicht verschlechtert??
    Ich hoffe sie können mir weiterhelfen oder das dem Profi Team des Gesundheitsministers weiterleiten!
    Besten Dank im vorhinein und hoffe auf Antwort.

    Liebe Grüße

    Thomas

    • Jürgen Holzinger Verein ChronischKrank sagt:

      Lieber Thomas, der behandelnde Arzt der das COVID-19-Attest ausgestellt hat, kann und wird ihnen diese Frage beantworten. Nur der behandelnde Arzt kennt ihre Gefahr.
      LG Jürgen Holzinger

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