Impfeinladungen für Risikopatient*innen kommen ab 10. 4.

Laut der Pressekonferenz des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH) sollen ab dem 10.April von den Sozialversicherungen Einladungen an Hochrisikopatient*innen (die noch nicht geimpft sind) verschickt werden. Diese sollen sie darauf aufmerksam machen, dass sie bei der Impfung vorgezogen werden können.

Dabei handelt es sich um einen Auftrag der Bundesregierung. Der genaue Startzeitpunkt wird noch mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt, damit nicht eine Impfung in Aussicht gestellt wird, wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht genügend Impfstoff vorhanden ist. Sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist, werden die Hochrisikopatient*innen mittels Brief informiert.

Mit diesem Brief kann man sich dann auch für einen Impftermin anmelden.

Um die Hochrisikopatient*innen zu identifizieren, werden die Daten, die den Sozialversicherungen aufliegen, analysiert. Menschen, die aktuell starke Medikamente für Vorerkrankungen einnehmen, welche einen schweren Verlauf einer COVID-Infektion wahrscheinlich machen, sollen dann herausgefiltert werden. Wenn diese Personen noch nicht geimpft sind, werden sie angeschrieben und über ihren Anspruch informiert.

Die ÖVIH-Präsidentin, Renee Gallo-Daniel, ist zuversichtlich, dass sich im April und Mai die Menge des gelieferten Impfstoffes deutlich erhöhen wird und so auch die Durchimpfungsrate steigt.

Geschrieben am: 6. April 2021
Author: Jakob
Schlagwörter:
Kategorien: Corona-Virus

3 Kommentare zu “Impfeinladungen für Risikopatient*innen kommen ab 10. 4.

  • maria reinprecht sagt:

    Ich bin ein Risikopatient und 70 Jahre: Ich habe noch keine Einladung bekommen.?? Wie überall wird es auch hier Bevorzugte geben:

  • maria reinprecht sagt:

    Ich bin ein Risikopatient und 70 Jahre alt.Ich habe noch keine Einladung bekommen!!?? Wie überall wird es auch hier Bevorzugte geben. Sehr traurig.

    • Jakob sagt:

      Sehr geehrte Frau Reinprecht!
      Die Zugehörigkeit zur Risikogruppe wird über die verschriebenen Medikamente laut den Daten der Sozialversicherungen ausgewertet. Möglicherweise kann es in einzelnen Fällen dazu kommen, dass jemand fälschlich nicht richtig zugeordnet wird. Am besten kontaktieren Sie Ihren Hausarzt und fragen dort nach!

      mit freundlichen Grüßen
      Jakob Steininger vom Team ChronischKrank Österreich

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