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Berufsunfähigkeits – Handbuch bestellen

Bestellen Sie die zweite aktualisierte und erweiterte Auflage des Handbuchs zum Intensiv Seminar BU – Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall

Das staatliche System für € 35.- inkl. Versand 

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Danksagung:

Sowohl im Verein als auch in der Akademie engagieren sich unzählige freiwillige und ehrenamtliche HelferInnen, denen an dieser Stelle Dank auszusprechen ist. Gleiches gilt für die unzähligen Beiräte von MedizinerInnen, AnwältInnen, WissenschaftlerInnen, Medien und sonstigen UnterstützerInnen.

Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie den Verein ChronischKrank® Österreich!

 

Inhalt des Handbuches

Lebenslauf 2

  1. Ist – Stand. 7

1.1.       Ist-Stand in Zahlen.. 8

1.2.       Was bedeutet Berufsunfähigkeit?. 9

  1. Ziel der Reform – Politische Ziele. 10

2.1.       Ministerium versus Ministerium.. 11

2.2.       Folgende Maßnahmen wurden vom Staat gesetzt 12

  1. Die Neuerungen im Detail 14

3.1.       Inkrafttreten und Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt sowie Auswirkungen auf Betroffene. 15

3.2.       Die Reform im Überblick. 19

3.2.1.       Allgemein gültige Voraussetzungen. 20

3.2.2.       Invalidität bei ArbeiterInnen.. 21

3.2.3.       Berufsunfähigkeit bei Angestellten.. 23

3.2.4.       Zusammenfassung ArbeiterInnen, Angestellte, Berufsschutz. 25

3.2.5.       Härtefallregelung. 26

3.2.6.       Erwerbsunfähigkeit bei Selbstständigen.. 29

  1. Das Verfahren im Überblick. 35

4.1.       Der Antrag. 36

4.2.       Der Verfahrensablauf 37

4.3.       Entscheidungsmöglichkeiten des PV-Trägers. 37

4.3.1.       Dauernde Invalidität 38

4.3.2.       Rehabilitationsgeld und medizinische Maßnahmen der Rehabilitation.. 38

4.3.3.       Case Management der Krankenkassen. 46

4.3.3.1.        Praxis – Fallbeispiele – psychisch & physisch.. 49

4.3.4.       Umschulungsgeld und berufliche Maßnahmen der Rehabilitation. 52

4.3.5.       Völlige Ablehnung. 55

4.3.6.       Problembereiche und Folgen bei der Entscheidung des Pensionsversicherungsträgers  57

4.3.6.1.        Der Pensionsvorschuss. 57

4.3.6.2.        Übergangsgeld. 60

4.3.6.3.        Kranken- und Pensionsversicherung. 60

4.4.       Rechtsmittel 65

4.5.       Neuer Antrag. 66

4.5.1.       Sperrfrist 67

  1. Erfahrungen – Empfehlungen. 68

5.1.       Zahlen &Fakten.. 70

5.1.1.       Beginn der Reform – das Jahr 2014. 71

5.1.2.       Akuteller Stand – Jahresvergleich 2016. 74

5.2.       Erwerbspotential in OÖ bis 2030. 78

5.3.       Arbeitsunfähigkeitsmanagement (AU) 79

  1. Kommentar zum Ist-Zustand. 80

6.1.       Organisatorische Begleitmaßnahmen. 81

6.2.       Finanzielle Auswirkungen 2014-2018. 82

6.3.       Psyche-, Schmerzpatient/innen betroffen.. 88

6.4.       Medizinische Maßnahmen der Rehabilitation. 88

6.4.1. Wiedereingliederungsteilzeitgesetz. 90

6.5.       Einheitliche Begutachtungsstelle. 94

6.6.       Weitere Forderungen.. 96

6.6.1.       Faire Verfahren vor dem Arbeits- und Sozialgerichten. 97

  1. Geplante Maßnahmen u. Ziele. 98
  2. Die neue Regierung – geplante Maßnahmen und unsere Forderungen. 101

8.1.       Unsere Praxiserfahrungen und Impulse zum Regierungsprogramm (RP) 104

  1. Private Vorsorge – BerufsunfähigkeitsVersicherung. 109
  2. Presse und Kontakt 112

 

  1. Ist – Stand

Im Sommer 2017 offenbarte der Bericht des Rechnungshofes (im Folgenden: RH) unter dem Titel „Invaliditätspension Neu: Mehraufwand statt Einsparung“ die aktuelle IST-Situation zum Thema Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension. Was von vielen fachspezifischen Organisationen bereits zuvor vermutet und zum Teil auch aufgezeigt wurde, wurde durch den Bericht des RH nunmehr bestätigt. Anstatt der in den Zielen formulierten und durch die Reform erwarteten Einsparungen in Höhe von rund 648,62 Mio. werde es bis zum Jahr 2018 zu einem Mehraufwand von rd. 100 Mio. bis 200 Mio. EUR kommen.[1]

Um diesen finanziellen Mehrbedarf zu decken bzw. nicht abermals zu vergrößern, bedarf es wohl einer „Reformierung der Reform“ durch die politisch Verantwortlichen. Was dies für den/die jeweils einzelne/n Betroffene/n[2] bedeutet, bleibt abzuwarten. Durch mediale Berichterstattung – unter anderem durch den Verein ChronischKrank –  wird wohl auch weiterhin diesem wichtigen Themenbereich die benötigte Aufmerksamkeit zugetragen werden.[3]

Durch die im Herbst 2017 statt gefundene Nationalratswahl und in Folge dessen neu gebildete Regierungskoalition ist im Gesundheits- u. Sozialbereich, allen voran beim Thema der BU/I Pension, noch vieles ungewiss. Alleine die beabsichtige Abschaffung der Notstandshilfe, lässt für viele Betroffene nichts Gutes erwarten und fördert Verunsicherung und Existenzängste. Ob jene Punkte förderlich sind, den in vielerlei Hinsicht beabsichtigten Wiedereinstieg bzw. die Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag zu schaffen, sei jedem selbst überlassen.

In positiver Erwartung auf wünschenswerte Verbesserungen im Sozial- und Gesundheitsbereich bleibt jedoch abzuwarten, welche Neuerungen und Reformen tatsächlich umgesetzt werden und welche Auswirkungen dies für Betroffene mit sich bringt.

 

[1]Vgl.http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2017/berichte/teilberichte/bund/Bund_2017_33/Presseinfo_Invaliditaet.pdf; (abgerufen am 09.10.2017).

[2] Es wurde mehrheitlich auf eine gendergerechte Schreibweise Rücksicht genommen. Durch Zitierungen zum Teil in unterschiedlicher Form.

[3] Vgl. nur beispielhaft: https://www.vn.at/lokal/vorarlberg/2016/01/19/schwer-krank-und-trotzdem-keine-berufsunfaehigkeitspension-in-sicht.vn; (abgerufen am 06.02.2018).

 



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